Projekt Anatol in Malawi

"MALO A MCHEREZO.

In der Landessprache Chichewa bedeutet dieser Name "Ort der Geborgenheit."

Das Waisen-Projekt umfasst zurzeit fünf Kinderdörfer, vier in Malawi und eines in Mosambik.

Hier werden rund 500 Waisen versorgt und es wird ihnen eine privilegierte, chancenreiche Schulbildung geboten." (www.malo-a-mcherezo.de)


"...warum sollte jemand..."


Wer in ein anderes Land geht, und dann auch noch für mehr als nur Urlaub und auch mehr als nur ein freiwilliges Jahr, wird meistens etwas schräg angeschaut.

Warum sollte jemand das sichere Deutschland verlassen und sich freiwillig mehrere Jahre darauf einlassen, in einem Land zu leben, in dem

  • die politische Lage immer wieder unstabil ist,
  • eine andere, fremde Sprache gesprochen wird,
  • eine andere Kultur existiert,
  • ein Land, das von Armut beherrscht wird und deshalb so eine hohe Kriminalitätsrate hat.

Das jemand in ein „dritte Welt Land“ geht, um „gute Erfahrungen“ zu machen, um Zufriedenheit zu lernen und um eine andere Kultur kennenzulernen, macht vielleicht noch Sinn. Aber für mehr als das?


"...ich kann helfen..."

 

Meine Antwort: Ja, dass gibt es! Ich bin gegangen. Und ich fühle mich dabei nicht einmal als ein besonderer Held. Ich fühle mich auch nicht wie ein Exot. Ich bin in Malawi, weil ich gesehen habe, wie viel Not existiert und dass Menschen Hilfe brauchen. Und ich kann helfen! Nicht mit viel Geld und auch nicht mit unglaublich viel Lebenserfahrung.

 

Aber ich kann helfen mit dem, was ich habe! Und ich habe viel- sehr viel, verglichen mit den Waisenkindern, die jeden Tag hungern, abgeschoben und ignoriert werden und in ihrer Gesellschaft nichts wert sind.


"Ich habe sie. Deshalb gebe ich sie."

 

Am allermeisten kann ich helfen, indem ich Liebe zeige. Die Liebe, die ich selbst jeden Tag bekomme, möchte ich weitergebe. Diese Kinder brauchen sie. Ich habe sie. Deshalb gebe ich sie. Und ich bin froh, dass ich sie geben kann. Denn was das für Auswirkungen für diese Waisenkinder hat, ist nicht in Worte zu fassen. Kinder, die heute noch knapp dem Tod entronnen sind, abgemagert und völlig verwahrlost, können schon morgen mit ein klein wenig praktisch gelebter Nächstenliebe, Zuneigung und Wertschätzung wieder lächeln, neue Hoffnung schöpfen und vor allem: Leben!

 

Deshalb bin ich in Malawi. Es sind nicht meine Erfahrungen und es ist auch nicht mein schlechtes Gewissen, etwas mehr soziale Verantwortung zu übernehmen. Ich bin in Malawi, weil der Gott, der selbst Liebe ist, mich befähigt, diese Kinder zu lieben. Sie zu lieben, das ist der Grund, warum ich zu den Waisen gehe.    


Aktuelles ZUM Projekt

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Newsletter 10 - 07-09/2014
- Übergabe und Abreise
- Wieder in Deutschland
- Das muss mal gesagt werden!
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Newsletter 09 - 04-06/2014
- Zusätzliche Aufgaben
- Meine Operation
- Ein Leben zu Zweit
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Newsletter 07 - 09-11/2013
- Das lange Warten auf die Regenzeit
- Fortschritte in der Schule
- Besuch von der Familie
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Ansprechpartner

Anatol Friesen
Anatol Friesen


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